SEIT UNSER LEBEN AUF DEM KOPF STEHT,
WEHT EIN NEUER WIND DURCHS LAND.

Eine Welle der Solidarität hat Österreich erfasst. Junge Leute kümmern sich um die Älteren. Helfende Hände – ob für die Lebensmittelversorgung, das Einbringen der Ernte oder medizinische Einrichtungen – finden sich in großer Zahl. Und viele Menschen denken auch an die (kleinen) Geschäfte in ihrer Nähe. Wir rücken zusammen. Und das finden wir toll.

Uns ist bewusst, dass ihr derzeit nach Kräften nach kreativen Ideen und Wegen sucht, weiter für eure Kunden da zu sein. Dieses Angebot dann bestmöglich und mit vernünftigem Mitteleinsatz zu kommunizieren, ist in der aktuellen Situation aber mindestens eine ebenso große Herausforderung. In diesem Newsletter haben wir deshalb versucht, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie ihr eure Kunden effizient erreichen könnt.

Und weil gerade in den sozialen Netzwerken die Solidarität gegenüber lokalen Händlern besonders groß ist, haben wir die Social Media-Expertin Ingrid Klien um Tipps gebeten, wie ihr eure Botschaften und Angebote in Facebook und Instagram einfach, wirkungsvoll und kostengünstig transportieren könnt. Vielleicht ist ja das Eine oder Andere für euch mit dabei.

In der Zip-Datei im Anhang findet ihr Posts, Web-Banner, Storys und Textvorschläge, die ihr frei in den Sozialen Netzwerken und auf eurer Homepage verwenden könnt.

Für die nächsten Wochen wünschen wir euch vor allem Gesundheit, außerdem viel Energie, Durchhaltevermögen und Zuversicht
– all das, was Sportlern ja eigentlich im Blut liegt.

Familie Künstl und das Trendsport-Team

 
 

GENERELLE TIPPS ZUR KOMMUNIKATION

Lotet eure möglichkeiten aus …

Sicher haben ihr euch längst überlegt, was ihr euren Kunden im „Notfallmodus“ anbieten könnt: Bestellungen über Telefon, E-Mail, den eigenen Online-Shop (sofern verfügbar) oder regionale Einkaufsplattformen. Telefonische Beratung – vielleicht sogar mit Unterstützung von Video-Telefonie (etwa Skype), um Produktunterschiede aufzeigen zu können. Die Durchführung von Rad-Services/Reparaturen (Achtung: kontaktlos, Hygienevorschriften!) usw.

  • Wie wäre es zum Beispiel mit speziellen Oster-Gutscheinen? 
  • Oder mit einem Gewinnspiel: Unter allen Kunden, die bis Ostern Einkäufe tätigen, wird anschließend ein toller Preis verlost.
  • Eine gute Ergänzung zu den Oster-Angeboten wäre auch ein Verpackungs-Service, sodass sich Eltern nicht auch noch damit beschäftigen müssen, wie, wo und wann sie die Ostergeschenke ihrer Kinder einpacken sollen.
  • Vielleicht bieten sich gewisse Produkte (oder Produkt-Kombis) für eine kleine Werbeaktion an: ein, zwei Fotos, kurzer Text und Preis dazu – und die Kunden informieren.

… UND INFOrMIERT EURE KUNDEN DARÜBER!

Nützt alle verfügbaren Kanäle, um euren Kunden mitzuteilen,
dass ihr DA seid und was ihr macht:

  • Bringt eure Botschaft mit eurem Angebot prominent auf eurer Homepage unter – und zwar so, dass es Besucher auf den ersten Blick sehen. Richtet ein „Online-Schaufenster“ ein, um Highlights zu präsentieren oder einen Überblick über euer Sortiment zu geben.
  • Auch das Procedere – wie bestellt werden kann, wie & wann geliefert wird und ggf. welche Lieferkosten anfallen – muss klar ersichtlich sein.
  • Schickt euren Kunden einen Newsletter mit den wichtigsten Informationen zu den derzeitigen Einkaufs- und Beratungsmöglichkeiten – und einem lieben Gruß.
  • Macht bei (kostenlosen!) regionalen Einkaufs-Plattformen im Internet mit: wie z.B. #vorarlberghältzusammen auf vol.at, www.wirkaufenin.tirol, www.kauftregional.at, es gibt auch Kooperationen der Bundessparte Handel mit SNOOOP.net und www.kaufdaheim.at usw.
  • Das Magazin Wirecard hat ein Hilfspaket für Händler geschnürt und stellt ihnen für sechs Monate ein komplettes Shopsystem kostenlos zur Verfügung: https://magazin.wirecard.at/hilfspaket/
  • Vielleicht rentiert sich vor Ostern auch noch eine kleine Anzeige im Gemeindeblatt oder einem anderen Lokalmedium?

AKTIVIERT DIE GEMEINSCHAFT IN
DEN SOZIALEN MEDIEN

Facebook, Instagram und Co. sind nicht nur die Kanäle, auf denen nahezu alle Zielgruppen angesprochen werden können. Sie sind zugleich ideal geeignet, um ein Unternehmen und seine Produkte kostengünstig und effizient zu bewerben. Und gerade jetzt teilt die engagierte Gemeinschaft rege die Beiträge lokaler Geschäfte und nutzt deren Angebote auch gerne.

Im Anschluss gibt die Social Media-Expertin Ingrid Klien wertvolle Tipps, auf was ihr besonders achten solltet:

 
 

facebook & Instagram 
kommunikation

  • Versucht kurze und prägnante Texte zu schreiben, die dem Leser Spaß machen. Posts sollten zudem leicht verständlich sein.
  • Benutzt Emojis, das lockert auf.

Hier ein Beispiel dafür,
wie es NICHT aussehen sollte:

So wäre es besser:

 
 

Hashtags verwenden:

Ein # ist wie ein Suchwort, über das euer Post gefunden werden kann.

Überlegt euch einen Hashtag zu eurem Unternehmen, den ihr dann fortlaufend verwendet. Ergänzt diesen Hashtag mit weiteren #, die zum jeweiligen Post passen. Macht euch dabei Gedanken, wonach eure Zielgruppe suchen könnte.

Hier ein paar Beispiele dazu:

#gemeinsamSTARK #einzelhandel #sportartikel #Österreich #covid_l9 #coronavirus #quarantäne #zusammenhalt #sporthandel #kaufelokal #supportyourlocalshops #regional #gemeinsam #arbeitsplätze #teamösterreich #tirol #serfausfissladis #tiroleroberland #stayhome #zusammenzuhause #dahoambleiben #lieferservice #bike #ostern #kids #osterhase #gratislieferung # ...

Es sind maximal 30 Hashtags möglich.

Versucht diese Zahl auszureizen, gerade wenn ihr noch nicht so viele Follower habt. 

Inhalt/Bildmaterial:

Wer ein schönes Bild postet, hat im Grunde schon gewonnen.

Natürlich sollte es etwas mit euch und eurem Vorhaben zu tun haben, zumindest im weitesten Sinne. Wollt ihr z.B. Bikes verkaufen, sucht oder erstellt ein cooles Bike-Motiv für eure Posts. Seid bitte sparsam mit Schreiben, wenn ihr ein Bild mit Text kombiniert. Facebook und lnstagram dulden nicht mehr als 20% Text im Bild! Ansonsten wird die Anzeige nicht genehmigt oder weniger Leuten angezeigt.

Versucht authentisch zu sein und euch und das Team auch so zu präsentieren. User wollen einen Einblick HINTER die Kulissen werfen, wenn sie auf Social Media surfen.


Im Anhang haben wir für euch Posts, Web-Banner, Storys und Textvorschläge zur freien Verwendung zusammengestellt.

Facebook
"Shop" oder "Angebote

Wenn ihr keinen Webshop habt, probiert doch mal das Shop- bzw. Angebots-Tool von Facebook.

Dieses findet ihr wie folgt:

Einstellungen – Template & Tabs 
– Tab hinzufügen; dann „Shop" oder „Angebote" auswählen; 
Zurück auf der Firmenseite ist der entsprechende Tab nun links an der Seite zu finden (bei den anderen Reitern).

Nun könnt ihr den Shop befüllen oder Angebote erstellen.

Wichtig: Vergesst nicht zu kommunizieren, wie die Lieferung erfolgt und was sie kostet.

Sind eure Facebook- und lnstagram-Seiten miteinander verknüpft, könnt ihr auch auf lnstagram die Produkte aus eurem Shop markieren und somit verlinken.

Ich habe euch ein Video zusammengestellt, das euch Schritt für Schritt durchlotst:

zum video...
 
 

facebook & Instagram Werbeanzeigen:

Generell herrschen (nicht nur) preislich ganz andere Verhältnisse als bei Zeitungsinseraten: Schon mit einem Mini-Budget von 50 Euro und einer Laufzeit von einer Woche könnt ihr mit einer Facebook-Anzeige gute Erfolge erzielen. Eine Vorschau der Reichweite der Anzeige wird euch bereits angezeigt, während ihr diese erstellt.

Zielgruppen definieren:
Versucht eure Zielgruppe zu definieren und sinnvoll einzugrenzen. Ihr stellt dadurch sicher, dass die Anzeige nur denjenigen präsentiert wird, für die sie von Interesse sein könnte. Auf diese Weise nützt ihr euer Budget optimal. Eine Zielgruppe lässt sich auch örtlich festzulegen: Ihr könnt z.B. „euren Standort + 30km Umkreis“ als Zielgruppe wählen und so gezielt "lokal" werben. Die Anzeigen lassen sich außerdem mit Altersbegrenzung schalten, damit sie z.B. nur User ab einem bestimmten Alter erreichen.

Überlegt daher bitte bei jeder einzelnen Werbeanzeige gut, wer die richtige Zielgruppe dafür ist.

Dadurch, dass Facebook und lnstagram ein Unternehmen sind, lassen sich nun Facebook-Werbeanzeigen auf Wunsch auch mit einem Klick auf lnstagram schalten. Das erhöht die Reichweite enorm.

Verrechnung:
Wer noch kein Facebook-Werbekonto hat, muss bei Erstellung der ersten Anzeige die Zahlmethode angeben. Facebook verrechnet dann monatlich den tatsächlich ausgegebenen Betrag – aber niemals mehr als den von euch angegebenen Höchstbetrag. Im Werbeanzeigenmanager wird die Rechnung für die Buchhaltung zum Download bereitgestellt (ohne Steuer).


Automatische Platzierung:
Dieser Button ist standardmäßig bei Werbeanzeigen aktiviert (empfohlen). So entscheidet Facebook anhand seiner Informationen darüber, ob, wann und wem die Anzeige auf Facebook, lnstagram oder Messenger angezeigt wird. Da Facebook viel mehr Infos zur potenziellen Zielgruppe hat als irgendjemand anderer, solltet ihr euch das zunutze machen und diese Einstellung beibehalten.

Werbeanzeigen überwachen und optimieren:
Schaut euch täglich an, welche Ergebnisse die Werbeanzeige liefert. Seid ihr damit nicht zufrieden oder habt ihr keine bzw. zu wenige Bestellungen erhalten, dann bearbeitet die Anzeige, erweitert die  Zielgruppe oder grenzt diese weiter ein.

Im Video zeige ich euch, wie ihr schnell und einfach eigene Werbeanzeigen macht:

zum video...

Ihr benötigt weitere Unterstützung?
Facebook bietet sehr gute Hilfestellung zu allen möglichen Themen an:

zum facebook helpcenter...
 
 

Wir hoffen, dass wir euch mit diesem Newsletter und den Tipps einen kleinen Impuls geben können. Alle Banner, Posts und Testbausteine im Anhang sind selbstverständlich zu eurer freien Verfügung.

Viele grüsse aus vorarlberg
& bleibt gesund.

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